Lichtenrader Jazzfest, Freitag, 16.06.2017

16:00 Uhr – Vorplatz
Cadoumbe – Percussiongruppe der Evangelischen Grundschule Mahlow
Leitung: Alex Doll

Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Mahlow spielen auf Cajon, Doumbek und Djembe Rhythmen und Grooves unterschiedlicher Herkunft. Zur Percussion-Group gesellen sich mittlerweile auch gerne Ehemalige und Gastmusiker.

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17:00 – kleiner Saal
Long Distance Jazz Band
Leo Kestenberg Musikschule

Leitung: Lutz Fußangel

Long Distance Jazz Band,
Teilnehmer des Kinderjazzfestivals Kids Jazz Leipzig 2017

Unter der Leitung von Lutz Fußangel werden die Stilistiken der Stücke zusammen erarbeitet, arrangiert und mit Improvisationen geschmückt. Die Mitglieder bringen ihre Ideen mit ein und sollen zum eigenständigen Arbeiten gebracht werden. Die Arbeit der Band wird durch die Deutsche Jazz Föderation unterstützt.

Jaslo Ziska, Alt-Sax / Reese Christ, Alt-Sax / Jarred Achepong, Posaune
Nick Mathes Tappe, Kontrabass / Paul Hilgenfeld, Schlagzeug

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18:00 – großer Saal
Lichtenrader Orchester – Leo Kestenberg Musikschule
Leitung: Andreas Harmjanz

Das Lichtenrader Orchester entstand 1977 im Rahmen der Lichtenrader Kammer-musikgesellschaft, die im südlichsten Tempelhofer Ortsteil Lichtenrade Kammerkonzerte veranstaltete, aber auch ihre Mitgliedern zum Musizieren animieren wollte. Aus dem anfänglichen Quartett entstand im Laufe der Jahre unter der Leitung von Andreas Harmjanz ein komplettes Symphonieorchester, dessen Besetzung sich jedoch stetig verändert. Es hat sich inzwischen zu einem wichtigen kulturellen Träger im Süden von Berlin entwickelt.
Heute zählt das Orchester 65 Aktive im Alter von neun bis achtzig Jahren.  Das kleinste „Cello“, Dominik, ist zehn Jahre alt. Zu seinen ersten Proben musste Dominik seinen eigenen Stuhl mitbringen, die Füße baumelten ein wenig in der Luft, aber das ist längst vorbei. Linn ist das jüngste Mädchen im Orchester. Sie spielt die Violine.
Gastspielreisen, Konzerte in Lichtenrade, gemeinsame Proben und die ununterbrochene Liebe zur Musik verbinden das Miteinander und den Zusammenhalt des Lichtenrader Orchesters.
Quelle: Lichtenrader Magazin

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18:00 – kleiner Saal
HammondSistersAndBrothers – Leo Kestenberg Musikschule
Leitung: Martina Gebhardt

Das von Martina Gebhardt geleitete Gesangs-Ensemble „HammondSistersAndBrothers“ ist für Menschen bis 29 Jahre, die Lust haben, gemeinsam mit anderen TeilnehmerInnen Songs aus dem Pop- und Jazzbereich zu interpretieren. Ggf. können auch andere Instrumente integriert werden. Vorschläge werden gerne entgegengenommen.
Der Name des Ensembles leitet sich vom Sänger und Komponisten Albert Hammond ab. Sein Song „Gimme Dat Ding“ war die Initialzündung für die Entstehung des Ensembles.

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18:45 – kleiner Saal
ContraFactory – Leo Kestenberg Musikschule
Leitung: Sabine Dieterle

Das Sextett (Rhythmusgruppe plus 3 Saxophone) spielt mehrstimmige Arrangements und Kompositionen, die zum Teil speziell für die Band geschrieben wurden.

Das Repertoire bietet swingenden Mikro-Bigbandsound bis funky Grooves.

Saxophone: Wolfgang Mayer / Sebastian Uharek / Theresa Dünnebeil
Bass: Alex Fritz / Drums: Tilman Middeldorf / Piano: Sabine Dieterle


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19:30 – kleiner Saal
Groove Department – Leo Kestenberg Musikschule
Leitung: Undine Barge

Groove Department ist ein Kurs von jungen Nachwuchsmusiker_innen, die Blues, Ska und Jazz spielen und für Ihre multikulturellen Groove bekannt sind.
Dieses Jugendensemble der Leo Kestenberg Musikschule, unter der Leitung von Undine Barge, besteht z.Z. aus 8 Teilnehmern. Das Alter der Jugendlichen liegt zwischen 13-18 Jahren. Die Musiker_innen haben neben den regelmäßigen Proben Einzelunterricht in der Musikschule.
Diese Gruppe ist durch viel Spielfreude und Auftrittserfahrung in den letzten 3 Jahren zu einer homogenen und motivierten Jugend-Band zusammengewachsen.

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19:45 – großer Saal
Grußwort – Festrede
Jutta Kaddatz
Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und
Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales

 

 

 

 

 

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20:00 – großer Saal

Dean Martin 100th
Am 07.06.2017 wäre
Dean Martin 100 Jahre geworden.

Die international besetzte Jazz-Band aus Berlin „Long John & his Ballroom Kings“ feiert Dean Martins Geburtstag mit „Andy“ Paul Dino Crocchetta, der die original stimmliche Klangfarbe hat. Als „Andy“ 2011 nach Magdeburg zog feierte die Band im gleichen Jahr große Erfolge mit der Show „Peppermint Club“ im Wintergarten Theater in Berlin. Seit 2012 traf man aufeinander und es ergab sich eine andauernde Freundschaft. Das Kammerorchester hat Dean Martins Big Band Songs individuell umgearbeitet und vom Schlager zum Swing aufgepeppt. Freuen sie sich auf frische neue Versionen von „That’s Amore“, „Everybody Loves Somebody Sometimes“ und anderen bekannten Ohrwürmern.

Im Vordergrund des Konzertes steht kein Look-A-Like der Witz und Whiskey verschüttet, sondern eine außergewöhnliche Gesangsstimme mit authentischem Tempre.

„Andy“ Paul Dino Crocchetta: „Ich brauche Drinks, um ein großer Entertainer zu sein, sagte seinerzeit Dean Martin. Aber das Singen mit Dinos Klangfarbe war nie mein Problem. Ich war bereits als jugendlicher bekennender Dean Martin Fan, zu einer Zeit wo viele meiner Freunde Rockabillies waren. Mich begeisterte vor allem seine Coolness, die mit dem angetrunkenen Genuschel unzertrennbar schien. Als Deutscher mit italienischen Wurzeln fiel es mir schon immer leicht textunsicher wie Dino aufzutreten. Aber mit seiner Gestik und den fragwürdigen Witzen ist das so eine Sache.“

Bereits zum 100 Geburtstag von Frank Sinatra stellte die Swingband um den Bandleader Johannes-Sebastian Strauß 2015 eine Tribute Show mit Andrew Carrington (AUS) auf die Bühne. Info & Hörprobe zur Band inkl. „Andy“ Paul Dino Crocchetta ist online: www.ballroomkings.de

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20:15 – kleiner Saal
So What – Leo Kestenberg Musikschule
Leitung: Ben von Poser

Die Band ‘So What’ gibt es schon seit mehreren Jahren früher unter der Leitung von Klaus Tiedeken jetzt in neuer Formation als klassisches Jazzquintett unter der Leitung des Pianisten Ben von Poser. ‘So What’ spielt sowohl klassisches Jazz-Repertoire als auch in neuem ‘jazzigen’ Gewand arrangierte Pop und Funk-Stücke.

Manuel Rodriguez, ts / Heino Kottkamp, git / Nortey Buschke, b / Johannes Hoppe, dr / Ben von Poser, p

Ben von Poser wuchs in Freiburg, Hamburg und Berlin auf. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik “Carl ­Maria von Weber” in Dresden, zog es ihn wieder nach Berlin. In Dresden lernte er bei Professor Matthias Bätzel Jazz­Piano und Hammond-Orgel. Als Keyboarder und Pianist bei verschiedenen Jazz­-, Funk- und Soul-Formationen entwickelte der Pianist und Keyboarder ein besonderes Gespür für Sounds und verbindet sein traditionelles Spiel mit modernen Klangkonzepten.

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21:00 – kleiner Saal
Session
mit Four on Six + Carusi
Leo Kestenberg Musikschule

Leitung: Gerd Schäfer

Stilistische Vielfalt und die Freude am Jazz lassen ein Konzert dieser beiden Bands stets zu einem Genuss werden.

Blues, Swing, Latin, Groove,… alles ist dabei!

Eine Jam-Session ist eine Zusammenkunft von Musikern, um in entspannter Atmosphäre miteinander zu spielen. Als Grundlage dienen zumeist allseits bekannte Themen aus dem Standardrepertoire des Jazz. Vereinbart wird lediglich das Tempo; alles andere – Reihenfolge und Dauer der Soli, die spontane Entfaltung von Kollektivimprovisationen usw. – ergibt sich von selbst im Spielprozess.

Der Jam-Session kamen innerhalb der Jazzszene seit jeher einige wichtige Funktionen zu. Für Jazzmusiker, die ihr Geld in kommerziellen Tanz-, Theater- oder Studioorchestern verdienten, bot sie die Gelegenheit, sich “voll auszuspielen“. Zugleich wirkte sie auslesend im Hinblick auf eine regionale Szene: Wer mit den ungeschriebenen, weil selbstverständlichen Regularien der Jam-Session nicht vertraut war, wer ein bekanntes Thema in der “falschen“ Tonart vorschlug oder die “richtigen“ Substitutionsakkorde nicht kannte, hatte es schwer, als informelles Mitglied einer Szene anerkannt zu werden.

Historisch gesehen kam der Jam-Session immer dann und dort große Bedeutung zu, wo entweder gering bezahlte Spielmöglichkeiten bestanden, oder dort wo Jazzmusiker sehr stark in kommerzielle Jobs eingespannt waren und die Session – im oben bezeichneten Sinne – als Ort der freien Entfaltung und psychischen Entlastung wahrgenommen wurde. Das letztere war besonders während der Swing-Ära der Fall, als sich in New York die 52. Straße, genannt “Swing Street“, zum Mekka spielfreudiger “Einsteiger“ entwickelte. Einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte der Jam-Session bildeten zu Anfang der 40er Jahre die legendären Zusammenkünfte schwarzer Musiker in einigen Sessions-Lokalen in Harlem, die maßgeblich zur Entstehung des Bebop beitrugen.

Quelle: Reclams Jazzlexikon 2003